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Bob`s Blog: 2006

Freitag, Dezember 15, 2006

Warte-Zeit

Mein sensationeller Orientierungssinn
(irgendwann verlaufe ich mich noch in einer Telefonzelle (-:),
sorgte heute morgen dafür, dass ich spät vom Joggen zurückkam.

Spät, aber ein "göttliches" Timing,
denn so traf ich "Hasi", unseren Haussicherheitsdienst. (-;

Sie erzählte mir, dass sie auf ein Taxi wartet,
dass sie zum Gottesdienst bringt,
wo sie mit ihrem Pflegedienst Kekse isst, singt und betet.

Ich hielt es für eine gute Idee,
ihr zu erklären, dass ihr Taxi erst in knapp dreieinhalb Stunden kommt.

Aus meiner Warte: Zeit.
Ihre Zeit: Warten.

So ergab sich folgender Dialog, verkürzt:

...
"Ich bin es gewohnt zu warten."
"Beten Sie?"
"Nein,... .Können sie beten?"
"Ja. Beten ist reden mit Gott. Wenn Sie reden,
können Sie auch beten."
"Beten Sie?"
"Ja,...(ich bete auch für sie.)"
...
"Heute ist Freitag. Den ganzen Tag lang."
...

Richtig.
Heute ist heute und morgen wird heute gestern sein.
Für Manche wird auch heutemittag morgenabend gesternmorgen sein.(-;

Hoffentlich wartet Hasi nicht zu lang
und redet wieder mit dem Zeitwärter.

Gott wartet.
Er ist es gewohnt zu warten.
Er hat immer Zeit.

Donnerstag, Dezember 14, 2006

Wenn die Erdbeeren alle sind…

So ging es mir heute.

Ich schwieg, doch meine Unruhe ließ mich un-ruhig werden:
"Ich lasse los, was mich nicht loslässt an Dich, der mich nicht loslässt und mich fest hält."

Der schon am Anfang das Wort war,
hörte das Wenige alles
und der Wort-Wirrwarr war am Ende.

Er hält und trägt mich,
erhält und erträgt mich

und

Menschen die nichts sagen,
Menschen, die nichts sagend sind,
Menschen, die Sagen "sind" und in rot-weissen Kostümen stecken und
Menschen nicht sagen:

"Hömma, Weihnachten hat nichts mit die Rentiere von mein Schlitten zu tun!"

Jesus kennt sie alle.
Ich wünsche mir, dass auch sie Ihn kennen lernen.
Sie können es vertragen.

Freitag, Dezember 08, 2006

Wert-Schätzung

Über`s Bekommen und Verdienen,
Über Verkommene und Bediente.
Über uns.
Über einen Gekommenen:
Unter uns.


Was ist der Mensch wert?

Ideell:
"Jeder Mensch bekommt das, was er verdient!"
Oder ist er mehr wert als die Summe seiner Eigenschaften?

Menschen bewerten Menschen:
Verdient er das, was er bekommt?
Bekommt er, was er verdient?

Ideal:
Jesus.
Er lebte als Mensch.
Vollwertig.
Jesus erlebte Menschen.
Voll Werte?
Jesus, er liebt Menschen.
Wertvoll.

Was ist ein Menschenleben wert?

Ich glaube, das jeder soviel wert ist, wie der Preis, der für ihn bezahlt wurde.
"Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben läßt für seine Freunde."
(Johannes 15,13)

Irreal?
Jesus bekam das, was Er nicht verdiente:
Den Tod durch uns Menschen.
Er diente, damit wir das bekommen, was wir nicht verdient haben:
Leben für uns Menschen.

Wieviel ist das wert?

Unbezahlbar - doch durch Jesus bezahlt!
Gratis - doch für manche umsonst!

Jesus bewertet Dich nicht.
Er wertet Dich auf.
Und er wartet auf Dich.

Er lädt Dich ein.
Liebevoll.

Mittwoch, November 29, 2006

Colory Christmas!

I'm dreaming of a white Christmas,
Just like the ones I used to know,
Where the treetops glisten
And children listen
To hear sleigh bells in the snow.

(Irving Berlin)

I´m dreaming of a bright Christmas,
Just like the ones I not used to know,
Where the eyeballs glisten
And we all listen
To hear heart calls in the now.

(Bob)

Offen

Ein offenes Ohr.
Geschichten.
Bekannte.
Die! Geschichte
Tausendmal gehört.
Die Persönliche?
Unerhört?
Zuhören, wenn das Herz erzählt.
Tauwetter im Herzen.

Ein offenes Wort.
Keine Geschichtchen
Bekennen:
Die Geschichte
Tausendmal erzählen.
Persönlich!
Unausgesprochen?
Reden, wenn das Herz nicht schweigt.
Aufblühen im Winter.

Ein offenes Auge.
Gesichter.
Bekannte: Fremd?
Die Geschichte:
Tausend Aspekte.
Personen.
Ungesehen?
Hinsehen. Mit dem Herzen sehen.
Nachts wird es wärmer.

Donnerstag, Oktober 26, 2006

Vers-sehnendlich vers-sehentlich

Das Kapitel, in dem der Geschichtenerzähler erzählt, dass die Geschichte […] Geschichte sein soll, soll Geschichte sein.

Vers-sprochen!

Dienstag, Oktober 24, 2006

Für Dich!

Für Bob. Für Dich! Gott.

Freitag, Juni 09, 2006

Wortwörtlich

Diese Textpassage von 2schneidig beschreibt recht präzise meine jüngere Vergangenheit.

"Er hat gehascht nach den Dingen der Welt und genascht von einem bösen Feld.
Er war ruhelos, rastlos, willenlos auf dem Weg ohne Trost.
In einem Augenblick sah er zurück, sein Leben an einem Stück er war bedrückt,
verrückt nach Glücksgefühlen. Konnte sie nicht halten, seinen Geist nicht verwalten.
Was er fand raubte ihm den Verstand.
Es war schwer zu fassen, er fing an sich zu hassen, war allein gelassen,
wollte nicht weiter auf der Höllenleiter, suchte vergebens den Sinn seines Lebens,
bis er die Liebe spürte von dem, der ihn berührte.
Er wurde bewahrt vor dem sicheren Tod und befreit aus seiner größten Not."

So long, song goes on...