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Bob`s Blog: Januar 2007

Mittwoch, Januar 24, 2007

Have a brake? Zeit, dass sich was dreht!

Ein Erlebnis:
Etwas was sich nicht so gut drehte, war der Hinterreifen meines Fahrrades.
Die Bremsklötze blockierten und mein Hinterreifen bremste das Tempo.
Es strengte mich an.

Ist unsere Vergangenheit nicht auch oft das poröse Rad in unserer Zeitplanung?
Befinden wir uns nach einem Sturz auf der mentalen Standspur?

Also habe ich mich damit befasst.
Nach einem Rebycling (-: diverser Einstellungen funktioniert nun auch die Navigation besser.

Ein lieber Bruder lud mich spontan für heute zum Frühstück ein.
Ein Priveleg bis halb zehn gemeinsam frühstücken zu dürfen!
Neben einer Brötchenf(l)atrate bekam ich ein gut beobachtetes Feedback und wertvolle Impulse.

Das große Thema über meine Metaflorphose dreht sich um Beruf und Berufung.
Gaben und Begabung.
Transfer in die Praxis.

So merke ich, wie Gott meinen emotionaler Kokon behutsam öffnet. Die Zeit in der selbst gesponnenen Hülle der Isolation begreife ich als wertvolle Erfahrung und dafür fange ich an, Gott zu loben.

Sonntag, Januar 21, 2007

Стурмфрей!

Am Mittwoch rief mich abends ein guter Freund an.

Neben Highlights aus unserem Alltag wurde das Gespräch auch gewohnt persönlich.
In unseren Sommer- und Herbsttelefonaten habe ich oft über Stürme, die meine Gedanken durcheinander wirbeln, sowie manche emotional dunkle Wolke gesprochen.

Auf mich persönlich bezogen, erlebe ich gerade voll Freude ein Aufblühen.
Um diese positive Veränderung beschreiben zu können, verglich ich mein Befinden mit 2006:

"Ein Seuchenjahr...". Und dass 2007 "einiges geht", bestätigte ich ihm. So kamen wir auf die Jahreslosung:

Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?

Jesaja 43,19a


Am nächsten Tag lief ich über den Campus.

"Vielleicht sollte es [2006] ein Training sein.
Vielleicht wollte Gott meine Leidensbereitschaft stärken?"
Kyrill begleitete mich.
Böen mit Starkregen auf dem Weg nach Hause um vor dem Wetter besser geschützt zu sein.

Ich wollte das nicht so stehenlassen. Es gab doch auch schöne Momente. Einige sogar.

"Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht." Ich fing an, dieses Kapitel, dass in kyrillisch geschrieben schien, zu verstehen:


Стурмфрей! Sturmfrei.

Klar: Stürme haben heftig geweht.
Manche Bö hat Äste ausgerissen und die Wunden waren dem Wetter ausgesetzt.

Doch ich wurde nict umgerissen.
ER ließ mich nicht fallen.
Im Gegenteil: In seinem Windschatten durfte ich neue Kraft schöpfen.

Ein Baum verteilt seine Energie auf seine Äste.
Auch wenn es manchmal schien, dass die Sonne nicht scheint, stärkte ER so meine Wurzeln
und lehrt mich, wie ich meine Kraft besser verteilen kann.

So wurde mancher Regenschauer zur Segenshour. (-:

ER weiß, was gut für mich ist.

Montag, Januar 01, 2007

Heiliger Abend

Best x-mas ever!

Heiligabendmorgen zelebrierte ein guter Freund mit mir eine nette Tradition.
Um 5:30 etwas früher als in den vergangenen Jahren, erlebten wir die Ruhe,die ein Morgenspaziergang schenken kann.
Gott hat diesen Morgen wunderbar inszeniert: Der sternenklare Himmel leuchtete auch im ruhigen Wasser der Talsperre und Millionen Sterne funkelten mit den Eiskristallen der gefrorenen Äste wie Lichterketten um die Wette.
Inspiriert vom Aufwachen des Tages, der von der Tierwelt begrüßt wurde,
haben wir leckeren Tee genossen.
Später faszinierte mich die aufgehende Sonne und Kinderlachen

Heiligabend.
Gott schenkte meinem Bruder ein Bild: "Vier Männer"...

Wir haben dieses Bild "ausgemalt" und Menschen gefragt, mit wem sie Weihnachten feiern.
Nicht mit Weihnachtsgans, sondern mit Wurstbroten und Tee durften wir mit u.A. mit Willi,Mark,Spatz,Wurf,... ins Gespräch kommen.
Das Weihnachten nicht nur nach Hause kommen,
sondern auch ein Zuhause geben bedeutet, haben wir an diesen Abend erfahren.

Menschengruppen, von denen wir statt ihrer Namen einzelne Kapitel ihrer Geschichte erfahren haben, erzählten von ihrem Zuhause:
Der Straße, der Sehnsucht nach Liebe, von Alkohol und Rebellion.
Mein Bruder schwärmte von der Atmosphäre, die das Bild ausstrahlte, das er sah,
als er uns auf der Straße sitzend mit Punks redeten.

Die vierte Person an diesem Abend war Jesus.
SO spürbar nah, dass wir erleben durften, wie Mark von den Worten, die ER uns in den Mund legte, berührt wurde.

Ein heiliger Abend!