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Bob`s Blog: 2007

Mittwoch, Dezember 05, 2007

Sicht-weise

Wem oder was glauben wir?

Weihnachtsmann: Schön vorweihnachtlich oder traditionelle Lüge?
Christkind: Schön vor Weihnachten, ansonsten vorgeschichtlich?
Weihnachten: Traditionell Frieden? Schöne Geschichte!

Ich glaube die Geschichte, das Weihnachten ein Kind Frieden brachte!

Dem, der war und ist und wahr ist.
Der lebte und starb und lebt: Menschlich, unmenschlich, göttlich.
Nicht: natürlich! Und doch natürlich. Nicht künstlich und nicht kunstvoll.

Sonntag, November 18, 2007

Mein Gehör

Was hört Jesus?

Zunächst: Jesus hört.
Jesus hört Unerhörtes.
Unausgesprochenes und Unaussprechbares.
Das, was wir nicht sagen wollen und das, was wir vielleicht nicht sagen können. Er hört unser Herz.
Jesus hört Nichtssagende und Nichtssagendes.
Jesus hört viele Worte. Viele Stimmen. Viele Stimmungen.
Er hört unser Lachen und unser Weinen und ich denke,
dass ihm unsere Gefühle vertraut klingen.
Jesus hört unsere Bitten, unsere Gebete.
Jesus hört unseren Dank, unsere Gedanken.
Jesus hört uns zu!

Wozu ist das wichtig? Damit ein Dialog entstehen kann!
Denn: Hören wir auch zu? Wie hören wir eigentlich?
Hören wir auf unseren Bauch?
Mit dem Kopf? Klar, physisch. Auch rational?
Und hören wir auf das Haupt? Hören wir auf Jesus?

Ein Sprichwort sagt: Wer nicht hören will, muss fühlen.
Ich meine: Wer hören will, darf fühlen!

Ich denke, wir dürfen auf unser Bauchgefühl hören.

Mein Vorschlag:

Lasst uns vor allem mit dem Herzen hören.
Man hört nur mit dem Herzen gut!
Und wer zuhören möchte, dem empfehle ich aufzuhören.
Also: Auf Gott zu hören!
Und ganz praktisch: Hör auf, die Dinge zu tun, die die leisen Stimmen in uns übertönen. Die leisen Stimmen sprechen zu uns…
Ich erlebe, dass Gott auf ganz wunderbare Weisen redet.
Durch und zu Menschen. Durch Texte. Und durch Träume.
Eine Herr-liche Bildersprache.
Und wenn wir aufhören und zuhören, dann werden wir aufgeschlossene Zuhörer.
Offener für das, was Gott uns sagen möchte.

Ein letztes Zitat: Wer bittet, dem wird gegeben.
Lasst uns um Antworten bitten.

Ich wünsche uns intelligente Fragen, offene Ohren und ein offenes, weites Herz.

Donnerstag, November 15, 2007

Frieden

Merke einen wunderbaren Frieden in mir.

Samstag, November 03, 2007

Ende der Langeweile?

Wiederholt ertappte ich mich diese Woche dabei, dass mir langweilig ist. Und oft war.
Dachte an Überforderung durch Unterforderung und freute mich auf die Herausforderung.

Für meine Stärken sollte es eine Plattform geben, ein Engagement im Landesverband. Doch kurzfristig gab es mehr Beisitzer-Kandidaten als vakante Stellen und die Wahl fiel auf alle anderen.
Enttäuschung? Ent-Täuschung! Mitgefühl mit Gefühl. Trost. Und Freude:
Ich sehe es als Bestätigung meiner möglichen Berufung für eine andere Aufgabe.
Meine Lebensaufgabe.
Über die kurzfristige Entwicklung staune ich und freue mich auf langfristige Folgen.
Mittelfristig suche ich einen Mentor und Möglichkeiten zur konkreten Umsetzung.

Ende der Langeweile!

Freitag, November 02, 2007

Einen Augenblick wortlos.

Es ist meine interessanteste Begegnung der letzten Woche:

Ein Mädchen bat um Verständnis und erzählte von ihren Eltern.
Sie verstehen nicht! In ihrem Ausdruck: Schmerz.
Sehen nicht die gute Tat.
Doch, die Tat: Sehen sie stärker als sie, die Gute.
Sehen sie nicht.
Alles wegen ihr: Ein Seitenblick.
Blickwechsel.
Einen Augenblick kein Augenblick.
Und dann lächelte sie.

Ich nickte. Und sagte kein Wort. Obwohl die komplette Erzählung ausschließlich mimisch verlief, sagte sie mir doch mehr als tausend Worte.

Montag, Oktober 29, 2007

Traum und Tränen

Gestern. Chronologie der Gedanken:
Bruno. Ein Mensch, den ich kurz vor Weihnachten mit den Worten kennen gelernt habe:
"Meinen Sie nicht, dass es etwas kalt ist, um hier -draussen- zu liegen?".
Einer der Träume, den ich hatte: „Du solltest einen Missionseinsatz machen!“
Mit dieser Aufforderung wurde ich gestern wach. Nach dem Gottesdienst erkannte ich, dass es die letzte Frage einer Freundin war, bevor wir unser Gespräch unterbrachen.

So überlegte ich, einen Einsatz in Dortmund zu organisieren und stellte mir die Frage, wo wir hingehen, wenn wir mit Obdachlosen ins Gespräch gekommen sind.
Also: "(Wie) bleiben wir in Kontakt?" "Wer kümmert sich weiter?"
Und: Aus welchem Grund in Dortmund und nicht vor der Haustür, in Essen. Heimspiel!
Dachte daran, dass wir im Winter Obdachlose mit der Möglichkeit, sich zu waschen, in einer Turnhalle übernachten lassen könnten.

Beim Beten bekam ich Antworten auf meine Fragen der letzten Tage und Wochen:

Die Vorstellung, Firmen anzuschreiben und um Lebensmittel zu bitten, ließ mich nach Gründen suchen und macht in diesem Zusammenhang Sinn.
Meine Notiz von heute Nachmittag: "Such weiter nach einem Aufgabenprofil für mein Stärkenprofil" findet ein vorläufiges Ende.
Meine Frage, wie ich meinen Einfallsreichtum bei speziellen Lösungssuchen auch für Gott einsetzen kann: beantwortet?
Meine Hoffnung, dass meine bisherigen Wege mit den Menschen, die ich kennen gelernt habe, zusammenführen: hoffnungsvoll!
Der Gedanke, dass mein Beruf nur Folklore ist?
Beruf ist nicht immer Berufung.
In meinem "heiligen Raum", meiner Identität, sah ich mich zuletzt als Hirten:
Es war dunkel, doch mir ist nicht kalt. Es regnet und ich werde nicht nass.
Heute. Chronologie der Handlungen?
Es ist nun morgens und ich sehe den Weg. Ich bin unterwegs. Alleine. Alleine?
Auch auf die Frage, warum ich in alleine bin, bekomme ich eine Antwort:
Jesus ist vorgegangen: Vierzigtausend Kilometer.
Nun steht Er hinter mir.Trotz gefühlter riesiger Distanz zu ihm ist Er nah.

Mittwoch, Oktober 03, 2007

Auto-Biografie

Der Gedanke, dass unser Leben im Himmel gezeigt wird, beschäftigt mich:
Es wird wohl die ungekürzte Fassung sein und als Untertitel stelle ich mir die jeweiligen eigenen Gedanken vor.
Ich denke an sichtbar gemachte Emotionen und Perspektivenwechsel.
Durch Szenenwechsel können wir Zusammenhänge erkennen.
Und Gott, der Regisseur wird uns Akteuren das Drehbuch erklären.
Dann werde ich auch sehen, wer gestern bei meinem Auto die Scheibe eingeschlagen hat.
Auch das gehört zur Handlungsfreiheit von uns Menschen: Vorsätzlichkeit.
Wechseln wir die Perspektive: Wie interpretieren wir unsere eigene Rolle?
Wie (re-) agieren wir?
Gehen wir angemessen oder doch eher fahrlässig mit unseren Budgets um?

Freitag, September 28, 2007

Bobposition

Meine neue Wortschöpfung.
Vermutlich wird der Begriff, der das eigene Stellung beziehen zu einem Thema erklärt,
nicht im Duden aufgenommen.
Leider.

Der erste Schnee!

Eine winterliche Atmosphäre herrschte gestern trotz Regen bei knapp 13°C auf der A46.
Hier sorgten verlorene Styroporplatten für einen mit weißen Flocken überzogenen Bereich und meinen ersten Winterdiensteinsatz. (-;

Dienstag, September 25, 2007

Nichts sagen!

Nachdem bei unserem geliebten Chinesen das Buffet kalt bleibt,
haben ein guter Freund und ich heute eine erste Alternative getestet: (-:
Anschließend haben wir einen Trauermarsch zu unserem alten Chinesen gemacht:
schweigend. Nichts sagend.
Mit imaginären Fackeln und realen Erinnerungen. Still und doch bewegt.
Vor Kota Radja haben wir eine öffentliche Schweigeminute eingelegt.
Hungerstreik ging ja schlecht, nachdem wir vorher 18.000 Kilorien zu uns genommen haben.Mein Kumpel hat sich dazu extra zu einem mehrstündigen Sporttest einladen lassen,
um endlich mehr essen zu können als ich.
Hat er auch ausnahmsweise geschafft, aber es waren ja auch keine offiziellen Voraussetzungen mit Loempiakoeffizient, Suppenscoring etc.

Es tat gut zu trauern und loszulassen und wieder nach vorne, also Freitag, zu schauen:
Bis dann, Lee.

Ein bißchen weniger viel

Was bleibt?
Bleiben eher die guten oder tendenziell die negativen Erlebnisse in Erinnerung?
Gibt es empirische Ergebnisse oder ist dies doch eher eine individuelle Frage?

Meine Mitbewohnerin brachte mich mit ihrem Statement dazu, diese Frage zu artikulieren.

Heute Abend war ich frustriert, dass ich über eine halbe Stunde im Essener Verkehr nur mit 15km/h(!)vorwärts kam, was auch an diversen nicht gekennzeichneten, geänderten Straßenführungen lag. Auch kam ich gerade aus der Werkstatt, erneut.

Sollte diese Erfahrung mein Resümee prägen? Was war noch passiert?
Nachdem die Garantie für meinen Laptop verlängert wurde, hat mir ein Mitarbeiter im
Weigle-Haus meine Festplatte zur Datensicherung auf einen Server gezogen.
Da ich in solchen Sachen wenig Ahnung habe, war ich sehr froh über dieses Angebot,
denn so konnte ich noch eine kurze Zeit im Verlag an meinem Projekt arbeiten.

Nach unserem obligatorischen Buffet beim Chinesen mit einem guten Freund, bot er mir an, für einen in Essen ausverkauften Kaffevollautomaten nach Münster zu fahren.
Hallo? Wie cool ist das denn? Danke!
Später rief er mich nochmal an: Statt der reservierten Meschine bekam er eine knapp 80 € teuere für den gleichen Preis. Da stand ich bei meiner Bank, wo meine Zweifel an der Kompetenz einzelner Mitarbeiter den guten Service, nicht jedoch mein Verständnis überwogen: fand es ein wenig zum Heulen. Zum Jubeln brachte mich ein Freund:
Er "baut" mir eine Homepage und rief an,um die Möglichkeiten mit mir zu besprechen.

Alles in Allem ein erfolgreicher Tag. Und alles in mir drin?
Was bleibt in Erinnerung?

Sonntag, September 23, 2007

Wer bist Du?

Irgendwann am 874.oder 873. schönsten Tag in meinem Leben stellte ich mir diese Frage.

Antworten gibt es viele.
Bei einer Schulung, bei der ich zuerst dachte, nicht dabei sein zu wollen.
Bei einer Hochzeit, bei der ich zuerst dachte, nicht dabei sein zu sollen.
In Unterlagen, bei denen ich denke, dass mein Wollen, nicht ein Sollen, sein sollte.
In dem Buch, dass ich gerade lese: Über Wolle.
In der Tageslosung: Psalm 23/119.

Habe ich vielleicht eine Frage auf die immer gleiche Anwort bekommen?
Bevor ich sie gestellt habe?
Habe ich damit die Antwort auf die Frage nach der Vision bekommen?

Gebangt, gehofft und doch ohne Zukunft?

Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll!
Seit ein paar Tagen hängen Plakate „Räume zu vermieten“ in unserer beliebten Snackbar. Fürchte das Schlimmste, mag es aber nicht ausschreiben.

Er war unter den Guten einer der Besten: Kota Radja.

In stiller Trauer,
Florian "Ess"

Montag, September 17, 2007

Taste the Space

Ich stehe in meinem heiligen Raum und möchte den Platz, der immer vorhanden war, nutzen:

Ein Ohr, das auch hört, was nichtssagende Monologe ausdrücken,
Ein Blick, der wortlos vielsagend ist.

Und:
Ein Herz, das auch für die schlägt, die schlagen, weil ihr Herz taubstumm ist,
da niemand die Schreie hören und den stillen Schmerz der offenen Wunden sehen wollte, bis sie durch emotionale Armut erstickt oder in Alkohol ertrunken wurden.

Fühle die Fülle: Weiter Weite.
Die schwere Leere: Die Lehre der Leichtigkeit.

Frage mich, wie die Stelle ist, an der sich die Sonnenstrahlen treffen.
und bekomme die Antwort, dass mein Platz da sein kann, wo Schatten ist.
Und so fange ich an, mein "was,wenn?" in "das,denn`s" einzutauschen und hoffe,
dass ich Menschen als Licht Wärme und Farbe bringe: Lindigkeit.

Sonntag, September 16, 2007

Erkenntnis des Tages

Wenn ich später sage, dass früher alles besser war, ist also aktuell alles gut.

Tatsächlich freue ich mich, dass es mir sehr gut geht und besonders über die tollen, inspirierenden, GEspräche diese Woche.

15.000.000 Kilogramm Gammelfleisch

"Die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungswirtschaft geht davon aus, dass es zehn Mal so viel verdorbenes Fleisch in den Kühlhäusern gibt."(Spiegel Online)
Das ist nicht so das Grüne vom Fleisch.(-:

Denn: Das entspricht fast 182 Kilo pro Person in Deutschland. Wer isst das?
Obwohl: Es soll ja nun eingefärbt werden. Vielleicht in zartrosa?

Sonntag, August 26, 2007

Nehmt die Liebe mit nach Hause

Loveparade 2007.
Nach einem tollen Abendessen beim Holländer möchte ich eine Stipvisite auf der Loveparade machen.
Bereits nach wenigen Metern am Hauptbahnhof möchte ich am liebsten weinen,
Tränen vergießen über Essen. Was ich sehe, assoziere ich mit Anarchie.
Auf meinen Weg ins Zentrum der Veranstaltung strömen mir zahlreiche Menschen entgegen.
"Gegen den Strom", denke ich, und habe die Chance in die Gesichte zu sehen, was Fragen in mir auslöst. "Wer erwidert die leeren Blicke mit Liebe",
"Haben sie gefunden, was sie gesucht haben oder hat die Sucht sie gefunden?".
Ich bitte Gott um ein Gespräch auf der Loveparade. "Wie kann ein Austausch auf Augenhöhe aussehen?"
Später sehe ich einen Jungen auf der Straße liegen. "Was fehlt ihm?" frage ich interessiert und ich fürchte die Antwort kann ich selber geben. Meine Frage soll nicht da einzige Gespräch bleiben, bin ich mir sicher.
Was, wenn Jesus auf der Abschlusskundgebung zum Thema "Liebe" reden würde?
Stattdessen sind "Nehmt die Liebe mit nach Hause!" die letzten Worte der Loveparade 2007.
Wenn ich umher blicke, sehe ich Menschen, die Liebe auf eine physische Ebene reduzieren. Die Scherben knirschen unter den Schuhen und der teils beißende Geruch von Urin und Schweiß liegt in der Luft. Romantisch...
"Nehmt die Liebe mit nach Hause?" Lieber nicht.
Angelehnt an einen Masten sehe ich einen Bekannten. Wir haben uns bisher noch nie unterhalten.Bisher, denn auf dem Weg nach Hause haben wir ein gutes Gespräch.
Später fragt mich meine Mitbewohnerin, was noch gesagt wurde.
"Nehmt die Liebe mit nach Hause"...

Dienstag, August 14, 2007

Ausgeglichen sein

Freue mich über eine Rückmeldung in der Agentur, dass ich ausgeglichen bin.

Ein paar lose Gedanken dazu:

Lästern belastet, erzählen erleichtert.

Perfektion hat ihren Preis. Und auch das Streben nach Perfektion hat ihren Preis.

Und Kompensationsmedium ist ein tolles Wort.

Sonntag, August 12, 2007

Erkenntnisse

Meine Erkenntnisse des Tages:

H-Milch enthält mehr Kalorien als Orangennektar!

Und:
Erdbeermarmelade sieht im Schatten aus wie Barbecuesauce.
Passt aber besser zu Steak als Muffins mit Ketchup.

Ohne Kommentar

Hatte heute den Einfall, dass sich meine Gedanken wie ein Mindmap im Zeitraffer "ausbreiten".

Wertschätzung:
Fairness.
Interesse, Fragen.
Offenheit, Antworten.
Persönlichkeit, individuell.
Respekt, Akzeptanz.
Kontakte, Freundschaften.
Smalltalk, Dialoge, Gespräche, Seelsorge.
Ehrlichkeit.Vertrauen: Mut
Sensibilität.Intuition vertrauen: Mut.
Oberflächlichkeit. Beziehungsorientiertheit.
Erinnerungen, Emotionen, Gefühle. Verletzlichkeit.
Kreativität, Ideen, Möglichkeiten, Entscheidungen, Wege.
WG.
Religion, Glaube.

Mittwoch, Juli 25, 2007

Product Placement

Wer den Film "Spiel des Lebens" mit Tom Cruise kennt, errinnert sich wahrscheinlich an das Kapitel in dem der Deuteragonist ein zum Schmunzeln schönes Jubeln inmitten einer Menge frenetischer Fans zelebriert: "In Rod we trust", so der Text der Anzeigetafel. Pure Emotionen.

Und, typisch, mein Blick blieb an einem Fanplakat im Stadion hängen: "John 3:16"
John 3:16?
Eine ungewöhnliche Aussage- nicht nur in einem Footballstadion:

"Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder,der an ihm glaubt, wird nicht verlorengehen, sondern das ewige Leben haben."

So der Text in Johannes 3:16 (Aus dem Englischen für "John").
In God we trust. Pure Passion!

Das nächste Kapitel im Film heisst übrigens: "Du vervollständigst mich."
Und Deins?

Donnerstag, März 22, 2007

Tschüssle!

Die letzten Tage durfte ich Gastfreundschaft und
ausgedehnte Spaziergänge im Schwarzwald, sowie liebe Menschen erleben. Danke!


Am Mittwochmorgen kam ich in den Genuss, auf dem Rückweg als Gast eine Vorlesung in „internationales Marketing“ an der Berufsakademie zu erleben.
Nach einer Einführung in die Thematik „Internationale Skills“ durch die Dozentin, haben wir in Kleingruppen ein Rollenspiel zu typisch deutschen Attributen sowie eine Präsentation eines Landes vorbereiten.

"Unseren" Beitrag habe ich leider nicht referiert, auch um eine Weiterfahrt mit einem der Studenten nach Böblingen zu nutzen.
Von dort hatte sich kurzfristig eine Mitfahrgelegenheit geboten, so dass meine präparierten Kartons für Fahrten per Daumentaxi ungenutzt blieben.
Den Gedanken, durch eine absichtlich falsch angegebene Fahrtrichtung Aufmerksamkeit zu erzielen, um Autofahrer zum Anhalten zu motivieren,
werde ich bei Gelegenheit testen.

Die Alternative zum 500-Kilometer-Tramp oder zur Bahnfahrt bestand also in einer Fahrt für 20€ im Mercedes mit direkt sympathischem Fahrer und begeisterten Gesprächen. (-:

Im Herzen barfuss!

Bedeutet "im Herzen barfuss" verletzlich zu sein?
Ist Offenheit die Achillesferse unserer Beziehungen?

An jenem Abend lernte ich einen Schritt,
um mit Verletzungen in einen Dialog zu treten:

Eine ehrliche Auseinandersetzung, aus welchem Grund wir uns auf den Schnürsenkel getreten fühlen, und eine Offenheit für Antworten
hilft heilend Relationen und Relation mit anderen Augen zu sehen.
Nicht immer sind wir Schu(h)(ld)los.

Donnerstag, März 15, 2007

Grüße aus dem Zonobium

Essen, 13. März, 28°. Passatklimazone.

Liebes Logbuch,
Irgendwas ist da schief gelaufen mit der Umstellung von Winter- auf Frühlingszeit.

Die meisten Menschen verschlafen das "Triple-T-Phänomen"
(Trinidad-Tobago-Tagesrhythmus), eine kontinentalübergreifende Zeitverschiebung, vermutlich.

Als sensible Person habe ich diese adaptiert, so dass mein Tagesablauf nun dem der Bewohner von T.-T. und Panama gleicht...(-6 Stunden)

Gestern konnte ich nicht einschlafen.
Obwohl ich das Thermostat der Heizung ausgetrickst hatte,
damit in meinem Zimmer keine subtropischen Temperaturen herrschen, konnte ich nicht einschlafen.

Ich dachte, ich lese solange, bis ich einschlafe.
Bevor ich angefangen hatte zu schlafen, hatte das Buch aufgehört.
Knapp 130 Seiten…

Eine meteorologische Singularität verspricht eine natürliche Abkühlung zum kommenden Wochenanfang.
Eine entsprechende Wetterprognose habe ich bereits im Februar ausgegeben...
Es besteht nämlich ein kausaler Zusammenhang mit meinem Schneeräumdienst und dem Wetter: Immer, wenn ich Winterdienst habe, sinken auch die Temperaturen entsprechend.
Vielleicht klappt es dann auch wieder mit dem Winterschlaf zur MEZ.

Heute habe ich dann erstmal Picknick bei Real gemacht.
Mich schön in ein Elektrowägelchen gesetzt und Knäckebrot gegessen.
Fand das die einzige vernünftige Alternative, während ich auf meinen gewarteten Drahtesel gewartet habe.
Anschließend habe ich eine Testfahrt durch die Sport- und Küchenabteilung gemacht.

Das hat richtig Spaß gemacht. (-;
Sollte das irgendwann auch per Auto möglich sein,
bekommen die Begriffe Einkaufswagen und Drive-In
eine ganz neue Bedeutung.(-;

Samstag, März 10, 2007

Weltfrauentag!

Gleichberechtigung ist die rechtliche Gleichstellung…
Gleichheit ist ein Begriff, der im Allgemeinen eine Übereinstimmung verschiedener Denkweisen[…] zum Ausdruck bringt.

Eine recht gleiche Denkweise spiegelte sich gestern in den
Kommentaren zum internationalen Tag der Frau
bzw. zur Gleichberechtigung bei Einslive wider:

Männer wünschten Männern den "Tag des Mannes".
Analog:
Frauen wünschten Männern die Tage der Frau.

Gleich(-)artig?
Gleichberechtigt?

Frauen freuten sich, dass Frauen zur Bundeswehr dürfen,
Männer ärgerten sich, dass Frauen zur Bundeswehr dürfen,
nicht müssen.

Artigkeiten von Männer und Frauen?
Eher Emanzipation und E-Mannzipation.

Keine Homogenität und erst recht keine Homo-genialität,
Phrasen statt menschlicher Intelligenz.

Welche Haltung ist weise und vollkommen?

Zwei Antworten:

"Gleichwertigkeit ist besser als Gleichberechtigung...
Wir sind gleichwertig, müssen aber nicht überall gleichberechtigt sein"
(Eine junge Dame)

"Die christliche Haustafel"
(Paulus in Epheser 5.21-32)

Vollkommen gut!

Freitag, März 02, 2007

"100 mg Putenstreifen, bitte!"

Bei einem ausgewiesenen Preis von 1060,00€ je 100g lege ich mir lieber einen halben Büffel auf das Brot. (-;

8:4=3

Einslive brachte gestern früh eine Hörerumfrage zum Thema (T)Euro,
leider nicht mit dem Hintergrund des Medienpreises für kreative Wortschöpfungen, so dass ich das Thema recht unkreativ fand.

Sinngemäße Aussagen waren dann auch
"Was früher 45 Pfennig gekostet hat, kostet nun 45 Cent" *gähn*

Dieser Bäcker jedenfalls hat "1:1"! umgerechnet

Jawoll!

Als volkswirtschaftlich interessierter Bürger habe ich natürlich eine exklusive Meinung, de facto (oder: De statis (-;) haben sich die Preise "natürlich" verändert.
Ein Nachweis der inflationären Entwicklung der Buddha-brotpreise.

Morgen poste ich mein persönliches PLUS-Minus.
(Gedanklich geht bei meinem Nachbarn nun das Licht an,
während ich in Pyjama an meinem Kühlfach vorbeischlurfe.) (-;

Montag, Februar 26, 2007

Nach dem Traum ist vor dem Traum

Und umgekehrt! (-;

Am Rand liegen Kieselsteine.
Was früher anders war, bringt mich auf eine Idee:
"Ich schütte meine dazu", denke ich, als ich den Korb von der Schulter nehme.
Auch der war mir nicht bewusst.
Die Schönheit der eigenen Steine lässt sie tragenswert erscheinen.
Kein Widerspruch, dass ich sie nicht unnötig weiter trage.
Nun bin ich etwas irritiert.
Erleichtert um die Leichte der Erleichterung.
Ein paar Meter weiter erinnere ich mich schon nicht mehr an den Korb…

Ich gehe nun auf oder neben einer Straße, die wie nach einem Sturm mit Zweigen übersät ist.
Mir fällt auf, dass einige Sachen zur Seite zu räumen sind und auch, dass ich nicht alleine bin.

Meine Arbeitsweise ist erstaunlicherweise nicht perfektionistisch und als ich aufwache, stelle ich mir die Frage nach den Prioritäten.

"Wieso habe ich gerade diesen Ast weggeräumt und jene liegenlassen?"
"War die vertraute Person an meiner Seite ein Freund oder mein Bruder?"

Auf dem Weg zum Gottesdienst lese ich ein paar Zeilen über ein Thema, das mir wie jener Ast auf dem Weg liegt:

"Gott verlangt nie von uns, etwas zu opfern, einfach um des Opferns willen, aber ein Opfer, ein Loslassen, ist immer ein Schritt auf dem Weg zu größerer Freude. Auf der Kehrseite des Verlustes wartet immer eine Belohnung, die viel großartiger ist als alles,[…]"

Mein Traum fällt mir wieder ein und ich bekomme Antworten.
Die vertraute Person ist Bruder und Freund.
Jesus lässt mir meine Entscheidungsfreiheit.

Heute Nacht schrieb mir ein Weggefährte ein paar Zeilen, über den Weg,
den ich vielleicht heute Nacht im Traum ging und bei Bewusstsein mit Jesus gehen möchte.

Sie begleiten mich.

Was es zu verlieren gibt ist lustig.
Der Weg führt uns nach Hause.

Freitag, Februar 23, 2007

Fast`n Time. Fastenzeit.

Fast time.

Der Newsletter unserer Gemeinde beschreibt die Fastenzeit als eine besondere Zeit des Jahres, in der die christliche Tradition dazu einlädt, über Umkehr, Veränderung und Neuanfang nachzudenken.
Und um das zu gestalten, Stille zu suchen, Verzicht zu üben, besondere Momente einzuräumen.

Den Impuls dass ich "zur Zeit ziemlich schnell, oder eher viel lebe"
bekam ich per Mail.

Ich wollte einige bewusste Entscheidungen treffen, die komplex miteinander vernetzt sind: Fragestellungen mit multioptionalen Alternativen, wovon jede Entscheidung viele andere beeinflusst.
Einzelne rationale Überlegungen habe ich per Matrix faktoral ausgewertet, bei anderen Pro/Kontra -Analysen extra Motive und Motivation überprüft.

Slowmotion.

Das löste eine Sehnsucht nach einem vertrauten Gespräch mit Gott aus und mir wurde das Bedürfnis bewusst,
mit IHM zu reden um Wege (statt Um- Wege?) zu gehen.

Als ich merkte, das ich mit meiner Entscheidungsvorlage nicht weiter kam,
erreichte mich via ICQ eine Frage.
Sie klang vertraut und half mir vernünftig damit umzugehen:

Um Wege zu gehen brauche ich Vertrauen, nicht ausschließlich Vernunft.

So schlief ich eine Nacht darüber.
Heute Morgen spürte ich eine innere Ruhe.
Menschen hatten zu mir gesprochen.
So als ob sie eine Nachricht von Gott hatten.

Der Entscheidung, Sonntag Gott zu widmen, folgten weitere.

Intuitiv und authentisch.
Es fühlt sich leicht an.

Samstag, Februar 10, 2007

Comeback

Gestern durfte ich mit zwei echten Fans in Deutschlands größtem Filmsaal Rocky´s bewegende Biografie sehen.
Welch ein kraftvolles Comeback. Welch eine mutige Entscheidung.

„Es kommt nicht darauf an, wie viel Schläge Du kassierst….“

Bei der Auseinandersetzung mit meiner Biografie entdeckte ich meine Lebensmetapher:
„Das Leben ist ein Kampf!“
Das ist meine irritierende Erfahrung.

Tatsächlich habe ich viel gekämpft:
Als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener,
fast immer als Einzelkämpfer.
Und mit einem starken Willen erfolgreich.

„Du läufst … weg!“ (Zitat im April 2006)
Tatsächlich wollte ich nicht mehr kämpfen.

Ich hatte nicht nur das Ziel aus den Augen verloren, sondern auch Träume.
Lief ich in die falsche Richtung?

Manche Wege waren Begegnungen mit Menschen.
Manchmal kostet es Mut oder Überwindung, um nach dem Weg zu fragen.
Manche zeigten mir Wege auf.
Manche sind zu Wegbegleitern geworden.

Ich bin kein unverwundbarer Einzelkämpfer mehr.
Durch Authentizität verwundbar, doch weniger verwindbar.
Freunde fühlen sich verbunden.

Zwei alte Gefährten begleiten mich nun seltener:
Stolz und Perfektionismus.

Und der Chefcoach zeigt mir sein Lebenskonzept.
Trainingsinhalte haben sich verschoben.
„Entdecke Deine Persönlichkeit und nutze die Stärken,
(die ich Dir gegeben habe).“

"...sondern, dass Du weiterkämpfst!"

Perspektivenwechsel. Ausblicke. Neue Sichtweisen. Aussichten.
So erlebe ich persönlich ein Comeback und eine neue Identität.

Vorgestern gab es einen (Winter-)Einbruch und wie schon im Herbst
mit Kissen oder Pfützen hatten wir bei der Schneeballschlacht sehr viel Spaß.
Hier waren alle Gewinner.

Danke Trainer für dieses gemeinsamen Lachen!

Montag, Februar 05, 2007

Gottesdienst. Gottes` Dienst. Gott. Dienst.

Im Gottesdienst erinnerte ich mich an einen Traum, den ich hatte.
„Du wirst am ... sterben!“

Ist es wahr?
Diese Ansage war so real, dass ich sie fast in meinen Terminkalender eingetragen habe.

Ich hatte das Gefühl, darüber schreiben zu werden.
Jedoch nicht über die Sehnsucht nach Leben oder über die Sehnsucht nach dem Tod und Leben nach dem Tod.

Ich dachte an den reichen Kornbauer, von dem die Bibel erzählt.
Dachte an Antworten, die ich bekomme, wenn ich darüber schreibe.

Ich hatte keine konkrete Frage. Eher ein Fragezeichen:
Wie soll ich damit umgehen?

So fragte ich jemand, der weise Antworten gibt.
Der das Leben kennt. Den Tod. Das ewige Leben.
Der Schöpfer des Lebens, der unsere Biografie kennt.
Vom Anfang bis zum Ende.

ER weiß, ob es ein weiteres Kapitel, ein „Happy End“
oder einen Band 2 gibt.

Seine konkrete Antwort
(in Form des Liedes, das in dem Moment per Beamer projeziert wurde):

For the Lord our God,
He is strong to save
From the arms of death
From the deepest grave
And he gave us life
In his perfect
And by his good grace
I will praise him still.

Was für eine Antwort! Leben vor dem Tod.

Ja, es ist wahr! Und ich glaube es. Ich lebe für Dich!

Meine Lebensmelodie soll sein:
I will sing to the Lord all my life
I sing praises to my God
as long as I live.
Praises to the Lord, oh my soul!

Singing glory, glory, glory!
Glory to our God!

All praises and honor forever, forever.

Mittwoch, Januar 24, 2007

Have a brake? Zeit, dass sich was dreht!

Ein Erlebnis:
Etwas was sich nicht so gut drehte, war der Hinterreifen meines Fahrrades.
Die Bremsklötze blockierten und mein Hinterreifen bremste das Tempo.
Es strengte mich an.

Ist unsere Vergangenheit nicht auch oft das poröse Rad in unserer Zeitplanung?
Befinden wir uns nach einem Sturz auf der mentalen Standspur?

Also habe ich mich damit befasst.
Nach einem Rebycling (-: diverser Einstellungen funktioniert nun auch die Navigation besser.

Ein lieber Bruder lud mich spontan für heute zum Frühstück ein.
Ein Priveleg bis halb zehn gemeinsam frühstücken zu dürfen!
Neben einer Brötchenf(l)atrate bekam ich ein gut beobachtetes Feedback und wertvolle Impulse.

Das große Thema über meine Metaflorphose dreht sich um Beruf und Berufung.
Gaben und Begabung.
Transfer in die Praxis.

So merke ich, wie Gott meinen emotionaler Kokon behutsam öffnet. Die Zeit in der selbst gesponnenen Hülle der Isolation begreife ich als wertvolle Erfahrung und dafür fange ich an, Gott zu loben.

Sonntag, Januar 21, 2007

Стурмфрей!

Am Mittwoch rief mich abends ein guter Freund an.

Neben Highlights aus unserem Alltag wurde das Gespräch auch gewohnt persönlich.
In unseren Sommer- und Herbsttelefonaten habe ich oft über Stürme, die meine Gedanken durcheinander wirbeln, sowie manche emotional dunkle Wolke gesprochen.

Auf mich persönlich bezogen, erlebe ich gerade voll Freude ein Aufblühen.
Um diese positive Veränderung beschreiben zu können, verglich ich mein Befinden mit 2006:

"Ein Seuchenjahr...". Und dass 2007 "einiges geht", bestätigte ich ihm. So kamen wir auf die Jahreslosung:

Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?

Jesaja 43,19a


Am nächsten Tag lief ich über den Campus.

"Vielleicht sollte es [2006] ein Training sein.
Vielleicht wollte Gott meine Leidensbereitschaft stärken?"
Kyrill begleitete mich.
Böen mit Starkregen auf dem Weg nach Hause um vor dem Wetter besser geschützt zu sein.

Ich wollte das nicht so stehenlassen. Es gab doch auch schöne Momente. Einige sogar.

"Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht." Ich fing an, dieses Kapitel, dass in kyrillisch geschrieben schien, zu verstehen:


Стурмфрей! Sturmfrei.

Klar: Stürme haben heftig geweht.
Manche Bö hat Äste ausgerissen und die Wunden waren dem Wetter ausgesetzt.

Doch ich wurde nict umgerissen.
ER ließ mich nicht fallen.
Im Gegenteil: In seinem Windschatten durfte ich neue Kraft schöpfen.

Ein Baum verteilt seine Energie auf seine Äste.
Auch wenn es manchmal schien, dass die Sonne nicht scheint, stärkte ER so meine Wurzeln
und lehrt mich, wie ich meine Kraft besser verteilen kann.

So wurde mancher Regenschauer zur Segenshour. (-:

ER weiß, was gut für mich ist.

Montag, Januar 01, 2007

Heiliger Abend

Best x-mas ever!

Heiligabendmorgen zelebrierte ein guter Freund mit mir eine nette Tradition.
Um 5:30 etwas früher als in den vergangenen Jahren, erlebten wir die Ruhe,die ein Morgenspaziergang schenken kann.
Gott hat diesen Morgen wunderbar inszeniert: Der sternenklare Himmel leuchtete auch im ruhigen Wasser der Talsperre und Millionen Sterne funkelten mit den Eiskristallen der gefrorenen Äste wie Lichterketten um die Wette.
Inspiriert vom Aufwachen des Tages, der von der Tierwelt begrüßt wurde,
haben wir leckeren Tee genossen.
Später faszinierte mich die aufgehende Sonne und Kinderlachen

Heiligabend.
Gott schenkte meinem Bruder ein Bild: "Vier Männer"...

Wir haben dieses Bild "ausgemalt" und Menschen gefragt, mit wem sie Weihnachten feiern.
Nicht mit Weihnachtsgans, sondern mit Wurstbroten und Tee durften wir mit u.A. mit Willi,Mark,Spatz,Wurf,... ins Gespräch kommen.
Das Weihnachten nicht nur nach Hause kommen,
sondern auch ein Zuhause geben bedeutet, haben wir an diesen Abend erfahren.

Menschengruppen, von denen wir statt ihrer Namen einzelne Kapitel ihrer Geschichte erfahren haben, erzählten von ihrem Zuhause:
Der Straße, der Sehnsucht nach Liebe, von Alkohol und Rebellion.
Mein Bruder schwärmte von der Atmosphäre, die das Bild ausstrahlte, das er sah,
als er uns auf der Straße sitzend mit Punks redeten.

Die vierte Person an diesem Abend war Jesus.
SO spürbar nah, dass wir erleben durften, wie Mark von den Worten, die ER uns in den Mund legte, berührt wurde.

Ein heiliger Abend!