Neben Highlights aus unserem Alltag wurde das Gespräch auch gewohnt persönlich.
In unseren Sommer- und Herbsttelefonaten habe ich oft über Stürme, die meine Gedanken durcheinander wirbeln, sowie manche emotional dunkle Wolke gesprochen.
Auf mich persönlich bezogen, erlebe ich gerade voll Freude ein Aufblühen.
Um diese positive Veränderung beschreiben zu können, verglich ich mein Befinden mit 2006:
"Ein Seuchenjahr...". Und dass 2007 "einiges geht", bestätigte ich ihm. So kamen wir auf die Jahreslosung:
Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?
Jesaja 43,19a
Am nächsten Tag lief ich über den Campus.
"Vielleicht sollte es [2006] ein Training sein.
Vielleicht wollte Gott meine Leidensbereitschaft stärken?"
Kyrill begleitete mich.
Böen mit Starkregen auf dem Weg nach Hause um vor dem Wetter besser geschützt zu sein.
Ich wollte das nicht so stehenlassen. Es gab doch auch schöne Momente. Einige sogar.
"Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht." Ich fing an, dieses Kapitel, dass in kyrillisch geschrieben schien, zu verstehen:
Klar: Stürme haben heftig geweht.
Manche Bö hat Äste ausgerissen und die Wunden waren dem Wetter ausgesetzt.

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