Was hört Jesus?
Zunächst: Jesus hört.
Jesus hört Unerhörtes.
Unausgesprochenes und Unaussprechbares.
Das, was wir nicht sagen wollen und das, was wir vielleicht nicht sagen können. Er hört unser Herz.
Jesus hört Nichtssagende und Nichtssagendes.
Jesus hört viele Worte. Viele Stimmen. Viele Stimmungen.
Er hört unser Lachen und unser Weinen und ich denke,
dass ihm unsere Gefühle vertraut klingen.
Jesus hört unsere Bitten, unsere Gebete.
Jesus hört unseren Dank, unsere Gedanken.
Jesus hört uns zu!
Wozu ist das wichtig? Damit ein Dialog entstehen kann!
Denn: Hören wir auch zu? Wie hören wir eigentlich?
Hören wir auf unseren Bauch?
Mit dem Kopf? Klar, physisch. Auch rational?
Und hören wir auf das Haupt? Hören wir auf Jesus?
Ein Sprichwort sagt: Wer nicht hören will, muss fühlen.
Ich meine: Wer hören will, darf fühlen!
Ich denke, wir dürfen auf unser Bauchgefühl hören.
Mein Vorschlag:
Lasst uns vor allem mit dem Herzen hören.
Man hört nur mit dem Herzen gut!
Und wer zuhören möchte, dem empfehle ich aufzuhören.
Also: Auf Gott zu hören!
Und ganz praktisch: Hör auf, die Dinge zu tun, die die leisen Stimmen in uns übertönen. Die leisen Stimmen sprechen zu uns…
Ich erlebe, dass Gott auf ganz wunderbare Weisen redet.
Durch und zu Menschen. Durch Texte. Und durch Träume.
Eine Herr-liche Bildersprache.
Und wenn wir aufhören und zuhören, dann werden wir aufgeschlossene Zuhörer.
Offener für das, was Gott uns sagen möchte.
Ein letztes Zitat: Wer bittet, dem wird gegeben.
Lasst uns um Antworten bitten.
Ich wünsche uns intelligente Fragen, offene Ohren und ein offenes, weites Herz.
Sonntag, November 18, 2007
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