Fast time.
Der Newsletter unserer Gemeinde beschreibt die Fastenzeit als eine besondere Zeit des Jahres, in der die christliche Tradition dazu einlädt, über Umkehr, Veränderung und Neuanfang nachzudenken.
Und um das zu gestalten, Stille zu suchen, Verzicht zu üben, besondere Momente einzuräumen.
Den Impuls dass ich "zur Zeit ziemlich schnell, oder eher viel lebe"
bekam ich per Mail.
Ich wollte einige bewusste Entscheidungen treffen, die komplex miteinander vernetzt sind: Fragestellungen mit multioptionalen Alternativen, wovon jede Entscheidung viele andere beeinflusst.
Einzelne rationale Überlegungen habe ich per Matrix faktoral ausgewertet, bei anderen Pro/Kontra -Analysen extra Motive und Motivation überprüft.
Slowmotion.
Das löste eine Sehnsucht nach einem vertrauten Gespräch mit Gott aus und mir wurde das Bedürfnis bewusst,
mit IHM zu reden um Wege (statt Um- Wege?) zu gehen.
Als ich merkte, das ich mit meiner Entscheidungsvorlage nicht weiter kam,
erreichte mich via ICQ eine Frage.
Sie klang vertraut und half mir vernünftig damit umzugehen:
Um Wege zu gehen brauche ich Vertrauen, nicht ausschließlich Vernunft.
So schlief ich eine Nacht darüber.
Heute Morgen spürte ich eine innere Ruhe.
Menschen hatten zu mir gesprochen.
So als ob sie eine Nachricht von Gott hatten.
Der Entscheidung, Sonntag Gott zu widmen, folgten weitere.
Intuitiv und authentisch.
Es fühlt sich leicht an.
Freitag, Februar 23, 2007
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